Fun-Facts über mich, die du vielleicht bisher nicht kennst

Persönliches von anderen zu erfahren. Wie sie als Mensch so sind und wie sie wurden, wie sie sind. Das interessiert mich. Wer mehr über mich wissen möchte, als nur die „harten Fakten“, wird in diesem Blogartikel fündig. 

  1. Mir ist das Global-Nomad-Gen in die Wiege gelegt worden.
  2. Ich bin in Concepción de Chile geboren. Mit 3 Wochen überquerte ich den Äquator auf der Reise von Südamerika nach Europa.
  3. Englisch ist meine Muttersprache, Spanisch war die 2. und Deutsch die 3. Sprache. Heute bin ich bilingual in Deutsch und Englisch.
  4. Bis zum 9. Lebensjahr lebte ich auf 3 Kontinenten in 5 Ländern, lernte 3 Sprachen und zog 6 Mal um. Prägende Zeiten waren insbesondere in Spanien, England und in den USA. Da sich die Gesetze von Land zu Land unterscheiden, liegen 3 Pässe in der Schublade: chilenisch, britisch und deutsch. Heute bin ich Wahl-Deutsche und halte nur Letzteres up to date.
  5. Wenn mich Leute fragen, wo ich herkomme, sage ich manchmal einfach nur: „Taunus“.
  1. Einer meiner frühsten Erinnerungen ist, Sandburgen am Strand zu bauen.
  2. 5 Jahre lebten wir in Castelldefels, einem Küstenort von Spanien. Das war der schönste Lebensabschnitt in meiner Kindheit.
  3. „Blizzard 1978“ in den USA – wir waren mehr als eine Woche im meterhohen Schnee eingeschneit. Den ersten Einkauf durften wir erst nach 7 Tagen per Fuß und mit Schlitten machen. Denn Autos waren aus Sicherheitsgründen weiterhin tabu. Ein großes Abenteuer für uns Kids.
  4. Ich spreche Hochdeutsch und kann mich mit Dialekten wie Hessisch oder Bayrisch nicht so richtig anfreunden.
  5. Mein erstes Live-Konzert waren allerdings die Rodgau Monotones. Energiegeladener Rock von einer hessischen Kultband. Ei gude, wie?!
  6. Ich bedaure, kein Plattdeutsch gelernt zu haben. Nun sind die, mit denen ich diese lebendige Sprache hätte sprechen können, nicht mehr unter uns.
  7. Mein Business-Logo verbindet meine Signatur, ein Quadrat und Punkte außerhalb dessen. Sie stehen für meine Herangehensweise: ich, mit Struktur, aber „out of the box“.
  1. Was ich gar nicht mag, ist Ungerechtigkeit. In jeder Form.
  2. Mein Tag startet mit einer großen Tasse schwarzem Tee mit Milch. Ähnlich wie die Ostfriesen und Briten trinke ich auch nachmittags keinen Kaffee, sondern eine Tasse Tee.
  3. Kaffee mag ich generell nicht so gerne, dafür Espresso mit geschäumter Milch umso mehr.
  4. Ich bin super gerne in die Schule gegangen, bis ich in der 8. Klasse von der englischsprachigen Schule auf die deutsche wechselte.
  5. Nach dem Abi hatte ich einen Studienplatz für Psychologie an der Uni ergattert. Erst kurz vor dem Einschreiben las ich das Programm für das Grundstudium und stellte fest, dass es in großen Teilen aus Stochastik bestand. Den Platz habe ich abgegeben und mich für Geografie entschieden.
  6. Im Grundstudium hatte ich eine HiWi-Stelle an einem internationalen Projekt, bei dem es unter anderem um die Sedimentation zwischen der dänischen Insel Rømø und Sylt ging. Meine beste Erkenntnis? Wissenschaften gehen immer mehr ins Detail, ich hingegen benötige das Umfassende mit Tiefgang.
  7. Ich bin mit Anfang 20 per Anhalter mit Rucksack von Deutschland über Frankreich nach Irland und zurück getrampt.
  8. In Irland fragen mich die Menschen, von wo in Irland ich komme.
  9. Das ist eins meiner Lieblingsbilder. Nur durch Zufall bin ich so nah dran gewesen. Das Bild ist nicht ganz scharf, löst aber immer noch Gänsehaut bei mir aus. Dass Udo Jürgens auf dem Bild ist? Habe ich heute erst bemerkt. Ups.
Im Hessenpark, 2007
  1. In meinem 1. Beruf war ich Therapeutin und habe große und kleine Menschen auf ihrem Weg begleitet.
  2. Um mein Wissen zu vertiefen, habe ich zudem eine Hausgeburtshebamme 1 Jahr lang begleitet.
  3. „Baroness Inge, die spontan ins Luftmeer entführte Heilerin zu Land und Luft, vom Schnee verschonte Aeronautin des Abendhimmels über Eisenbach“ – so wurde ich nach meiner ersten Ballonfahrt getauft.
  4. Himbeeren sind mein Lieblingsobst. Im Garten gibt es welche und in der Nähe gibt es eine Waldlichtung, da wachsen Wildhimbeeren.
  5. Himbeeren sind nicht nur köstlich, sondern eine echte Wucht im Hinblick auf Nährstoffe (u. a. Vitamin C und Antioxidantien). Himbeerblätter haben einen hohen Gehalt an Gerbstoffen. Wer eine Entzündung im Mund- und Rachenraum hat, kann damit gurgeln und wer eine leichte Durchfallerkrankung hat, einen Tee trinken.
  6. Den Schreibtisch für meine Praxis habe ich nach meinen Vorstellungen von einem Schreiner bauen lassen. Den nutze ich noch heute. Die Tischplatte ist gekurvt und aus Bambus, die 4 Beine aus Birke.
  7. Im Garten hat sich der Bambus von selbst gepflanzt und gedeiht viel zu prächtig.
  8. Die Lahn kann ich vom Haus aus sehen.
  9. Treibholz findet man auch an der Lahn. Das sammele ich gerne und je nachdem, was ich finde, wird daraus ein Fensterbrett, ein Regal oder auch Deko, wie das hier:
  1. Manchmal sind hier Wildschweine nah am Haus, das riecht dann penetrant. Dann klappere ich mit den Schlüsseln, um sie zu vertreiben.
  2. Ich liebe Knoblauch im Essen. Viel Knoblauch.
  3. Ich ernähre mich seit vielen Jahren fast ausschließlich vegetarisch und koche freestyle mit dem, was der Kühlschrank so hergibt.
  4. Lachsforelle und Krabben finde ich allerdings unwiderstehlich. Mit geräuchertem Aal kann man mich jagen.
  5. Tintenfisch ist das absolute Horror-Essen meiner Kindheit.
  6. Der Gedanke an British Breakfast von meiner Granma (ja, ohne d) mit anschließendem Baden in der Wanne ist bis heute eine Wohlgefühl-Erinnerung. Jo, auch da sind die Briten anders.
  7. Marmite wird in Großbritannien mit der Kampagne „Love it or hate it“ vertrieben. I hate it. Ihre Werbung finde ich hingegen zum Piepen.
Bild von Marmite auf X: „Love it or hate it“
  1. Ich liebe alles am Meer: Möwen, Muscheln zu sammeln, Schwimmen und sich bei Wind und Wetter durchpusten zu lassen. Na, haben wir da was gemeinsam?
  2. Ein Geräusch, das ich als Kind wirklich schrecklich fand: das Starten und Landen im Flugzeug. Ich mag es bis heute nicht und bin ohnehin ewig nicht mehr geflogen.
  3. Natürliche Geräusche tun mir gut: das Knistern des Feuers im Ofen, wenn das Holz beim Hacken reißt, und beim Einschlafen abwechselnd den Uhu, den Waldkauz oder den Wind im Wald zu hören.
  4. Ich hacke für mein Leben gerne Holz und tue das mit meiner Spaltaxt von Gränsfors*. Das ist eine Firma aus Schweden. Die Produkte sind handgeschmiedet und der jeweilige Schmied brennt seine Signatur in das Metall.
  5. Für bestimmte Arbeiten ist der Motorsägenschein Pflicht. Den Kettensägenschein für liegendes Holz habe ich vor etwa 10 Jahren gemacht.
  6. Ich kann dir sagen, wie du die richtige Höhe für deinen Hackklotz errechnest.
Nach getaner Arbeit
  1. Ich schreibe voll gerne und liebe es, Bestehendes zu überarbeiten: Texte, Designs und Konzepte.
  2. In einem Anflug von jugendlichem Leichtsinn habe ich mal einem Tom-Waits-Fan angeboten, die Liedtexte für ihn ins Deutsche zu übersetzen. Er brachte mir etwa 20 LPs vorbei. Nach einer habe ich die Segel streichen müssen. Tom Waits ist ein Sprachgenie und Poet. Die bildgewaltige Sprache vom Englischen ins Deutsche zu übersetzen, war sehr viel herausfordernder, als ich geahnt hatte.
  3. Schon als Jugendliche habe ich mich mit Texten beschäftigt. Ich habe Gedichte und Geschichten geschrieben und für mich aus Spaß eine Zeitschrift entwickelt, die ich auch mit eigenen Bildern gestaltet habe.
  4. Meine erste selbst gekaufte LP war Back in Black von AC/DC.
  5. Heute gehören Leonard Cohen und Herbert Grönemeyer zu meinen Lieblingsmusikern – beide begnadete Lyriker.
  6. Mein erstes eigenes Auto war ein knallroter Ford Taunus mit spitzen Kotflügeln, runden Scheinwerfern und einem Kühlergrill aus Chrome.
  7. Queen habe ich live erlebt. In Mannheim, zusammen mit 70.000 anderen. Grandios, der Freddie Mercury. Was haben wir abgefeiert. Er hätte locker 70.000.000 mitreißen können.
  8. Prince habe ich auch live erlebt, auf seiner Purple-Rain-Tour. Auch packend, aber gediegener. Das war in London und wir hatten alle Sitzplätze … auf meinem blieb ich nicht lang.
  9. Ich habe 15 Monate in einem T2 Bulli gelebt, knallorange und mit gelben Gardinen. Tolle Zeit! Allerdings war es in dem Winter -18° C und ich entschied: Deutschland ist kein Land, um dauerhaft im Bus zu leben.
Ein orangefarbener VW T2 mit Aufstelldach
Damals mein Zuhause, der T2 Bulli
  1. Eigentlich bin ich Minimalist.
  2. Handwerkliche Arbeiten mag ich gerne.
  3. Ich habe mal ein 400-seitiges Tech-Buch redigiert. Die größte Erkenntnis? Auch wenn man inhaltlich nicht jede Zeile versteht, kann man einen Text richtig gut auf Vordermann bringen.
  4. Ich lerne wirklich gerne dazu und finde immer noch 2 Themen mehr interessant, als ich gerade neu lernen kann.
  5. Jeder Mensch hat verschiedene Anteile in sich. Der Perfektionistin in mir biete ich regelmäßig Paroli, mit einem „Sitz. Platz. Aus.“ Und die Wohlwollende? Die mag ich und behalte sie mittlerweile gut im Blick. Gegebenenfalls ziehe ich eine klare Grenze und schütze diesen Anteil.
  6. Ich hatte lange kein Smartphone, sondern nur ein normales Nokia-Handy. Ob ich wohl geahnt habe, wie vereinnahmend so ein Ding ist?!
  7. Wer mich in einer Buchhandlung abgibt, hat viel Zeit. Wofür auch immer.
  8. Meine erste Website habe ich mit HTML und CSS gebaut.
  9. Nach dem Lesen des Buchs Don’t Make Me Think* von Steve Krug wusste ich: Das Thema User Experience (UX) will ich beruflich in den Mittelpunkt stellen. Das verlinkte Buch ist übrigens auf Deutsch, obwohl der Titel auf Englisch ist. Es gibt Dinge, die sich einfach nicht gut übersetzen lassen.
  10. Ich bildete mich als UX Writerin weiter und arbeite seither in diesem Bereich.
Hashtag Team UX

Haben wir Gemeinsamkeiten? Ich bin gespannt, kommentiere gerne!

Bilder: privat oder unter dem Bild gekennzeichnet und verlinkt

Inge Bateman

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✍️ Davor 3+ Jahre Texten und Marketing im Bereich Tech
👩‍⚕️ Davor 10+ Jahre Therapeutin
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